Biography

"Isabel Pfefferkorn ist mir schon vor einigen Jahren als eine höchst begabte Liedsängerin aufgefallen. Bei ihren Interpretationen kann sie auf ein Farbspektrum zurückgreifen, das beeindruckend ist und das umso mehr, wenn man ihr jugendliches Alter bedenkt."

- KS Angelika Kirchschlager

 

 

Isabel Pfefferkorn zeichnet sich durch ihre stilistische Bandbreite und intuitive Musikalität aus. Höhepunkte der letzten Saison stellen ihre Lied-Tour durch die USA und Kanada dar, wo sie gemeinsam mit Hanna Bachmann Schuberts Winterreise und eine Eigenkomposition interpretierte. Des Weiteren debütierte sie an der Schubertiade Hohenems sowie mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter Matthias Pintscher. Außerdem musizierte sie mit Edin Karamazov, dem Multi-Instrumentalisten, der mit STING seinen Durchbruch feierte, Alte Musik sowie Jazz am Gitarrenfest AmBach (AUT).

 

Isabel wurde in Vorarlberg/Österreich geboren und erhielt bereits im Kindesalter Violin-, Cello-, Klavier- und Gesangsunterricht. Bisherige Lehrerinnen waren Edeltraud Dünser, Dora Kutschi (Landeskonservatorium Vorarlberg) und Roswitha Müller (Konservatorium Zürich). 2011 begann Isabel ihr Studium bei Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie2014 den Bachelor of Arts in Music und 2016 den Master of Arts in Music Performance (Konzert) mit Auszeichnung abschloss. Anschließend war Isabel Studentin der „School of Excellence“ bei ihrer jetzigen Mentorin Margreet Honig.

 

Isabel ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe und war Studentin der Förderklasse für musikalische Hochbegabungen am Landeskonservatorium Feldkirch sowie Mitglied diverser Stiftungen. Außerdem wurde ihr das Stipendium des Vorarlberger Wagner Verbandes zugesprochen. 2016 erreichte Isabel als Jüngste das Finale des Internationalen Schumann-Wettbewerbs in Zwickau.

 

Meisterkurse bei Thomas Hampson, Robert Holl, Kurt Widmer, Noemi Nadelmann, Silvana Bazzoni-Bartoli, Sascha Wienhausen, Monika Ballwein, Christa Ludwig, Flavio Ferri-Benedetti, Malin Hartelius, Wessela Zlateva, Angelika Kirchschlager, Helmut Deutsch und Margreet Honig ergänzen Isabels Ausbildung.

 

In verschiedensten Formationen konzertiert die Sängerin im In- und Ausland Kompositionen aller Epochen. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik, während sie auch als Pop- und Jazzsängerin auftritt. 2017 hat sie mit Pierre Boulez ́ zeitgenössischem Werk „Le marteau sans maître“ ihr Solo-Debut im Wiener Konzerthaus gegeben. Isabel arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten wie Dimitri Terzakis, Charles Uzor und Laurie Altman zusammen, wodurch verschiedene CD-Einspielungen entstanden sind.

 

Ein ganz besonderes Bedürfnis ist es ihr, sich im Liedgesang auszudrücken. Zuletzt war sie Gast bei internationalen Festivals wie der Schubertiade, Grachtenfestival Amsterdam, Vaduz Classic, Arsonore, Meiringer Musikfestwochen, Musikfestival Bern, Kyburgiade, Kultur.Sommer.Semmering, Festival Musique Cordiale sowie in der Klimt Villa Wien in der Konzertreihe „Rising Stars“, bei den Freunden des Liedes Zürich, im Österreichischen Rundfunk und den Tonhallen St. Gallen und Zürich.

 

Es folgen Debuts mit dem Musikkollegium Winterthur mit Mahlers III. Symphonie, dem KammarensembleN im Konserhuset Stockholm mit Musik von Charles Uzor und Performances beim Davos Festival.