Isabel Pfefferkorn

"Isabel Pfefferkorn ist mir schon vor einigen Jahren als eine höchst begabte Liedsängerin aufgefallen. Bei ihren Interpretationen kann sie auf ein Farbspektrum zurückgreifen, das beeindruckend ist und das umso mehr, wenn man ihr jugendliches Alter bedenkt." - Angelika Kirchschlager

 

Isabel Pfefferkorn wurde 1991 in Vorarlberg/Österreich geboren. Bereits im Kindesalter erhielt sie Violin-, später Cello-, Klavier- und Gesangsunterricht. Bisherige Lehrerinnen waren Edeltraud Dünser, Dora Kutschi (Landeskonservatorium Vorarlberg) und Roswitha Müller (Konservatorium Zürich). 2011 begann Isabel ihr Studium bei Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie im Juni 2014 den Bachelor of Arts in Music und im Juni 2016 den Master of Arts in Music Performance (Konzert) mit Auszeichnung abschloss. Anschließend war Isabel Teilnehmerin der „School of Excellence“ bei Margreet Honig.

 

 

Isabel ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe und war Studentin der Förderklasse für musikalische Hochbegabungen am Landeskonservatorium Feldkirch, Mitglied der Stiftung „Musik und Jugend“ in Liechtenstein und Stipendiatin der Stiftung „Pro Talentum“ sowie der Zürcher Stiftung „LYRA“ und der Stiftung des Bauunternehmen Schmid. Außerdem wurde ihr das Stipendium des Vorarlberger Wagner Verbandes zugesprochen. Im Juni 2016 erreichte Isabel als Jüngste das Finale des Internationalen Schumann-Wettbewerbs in Zwickau.

 

 

Meisterkurse bei Thomas Hampson, Kurt Widmer, Noemi Nadelmann, Silvana Bazzoni-Bartoli, Natela Nicoli, Sascha Wienhausen, Monika Ballwein, Christa Ludwig, Flavio Ferri-Benedetti, Malin Hartelius, Wessela Zlateva, Angelika Kirchschlager und Margreet Honig ergänzen Isabels Ausbildung. Wichtige Impulse erhielt sie außerdem von Liedpianisten wie Daniel Fueter, Hans Adolfsen, Hans Udo Kreuels, Christoph Berner, Maris Skuja und Helmut Deutsch.

 

 

In verschiedensten Formationen konzertiert die Sängerin im In- und Ausland Kompositionen aller Epochen. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik, während sie auch als Pop- und Jazzsängerin auftritt. Diverse CD-Einspielungen von Neuer Musik liegen vor. Im Juni 2017 hat sie mit Pierre Boulez´ zeitgenössischem Werk „Le marteau sans maître“ ihr Solo-Debut im Wiener Konzerthaus gegeben.

 

 

Ein ganz besonderes Bedürfnis ist es ihr, sich im Liedgesang auszudrücken. Zuletzt war sie Gast bei internationalen Festivals wie Vaduz Classic, Arsonore, Kyburgiade, Grachtenfestival Amsterdam, Kultur.Sommer.Semmering, Festival Musique Cordiale in Frankreich sowie in der Klimt Villa Wien in der Konzertreihe „Rising Stars“, im Zunfthaus zur Waag Zürich im Rahmen des „Liederfrühlings“ der Freunde des Liedes Zürich, im ORF Dornbirn/AUT, an der Schubertiade in Schwarzenberg/AUT, mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein im SAL Schaan, sowie in der Villa Wesendonck oder der Tonhalle Zürich. Ihre Duopartnerinnen sind Valentina Modestova-Pfister und Hanna Bachmann. Diverse CD-Aufnahmen zeitgenössischer Kompositionen liegen vor.